Zentraleuropa
Historisches Gebäude
3D-Sensor, 6D-Sensor, GNSS-Sensor
In einer europäischen Großstadt zeigt ein mehrstöckiges Wohnhaus Schäden an der Bausubstanz. Diese entstehen durch U-Bahn-Bauarbeiten, den Tunnelbau, sowie die Absenkung des Grundwassers. Setzungen im Untergrund führen außerdem dazu, dass sich das Gebäude neigt. An der Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Gebäudeteil ziehen sich daher Risse über mehrere Geschosse.
Der Immobilieneigentümer gewährleistet durch diese Maßnahmen die Sicherheit des Gebäudes. Gleichzeitig überwacht er ebenfalls die Schäden und sichert rechtlich verwertbare Beweise für die Ursachen der Setzungen. Die Maßnahmen vermitteln den Bewohnerinnen und Bewohnern, die sich um die Stabilität ihres Wohnraums sorgen, ein Gefühl der Sicherheit.
Das Monitoring-System erfasst die Bewegungen des Gebäudes kontinuierlich und präzise. Dadurch lassen sich weitere Schäden frühzeitig erkennen und Ursachen nachweisen. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf den sichtbaren Rissen im Treppenhaus und der Metallstruktur des Aufzugsschachts. Diese sind entscheidend für den sicheren Betrieb des Aufzugs. Die Sensordaten stehen jederzeit online bereit, damit die Situation laufend bewertet werden kann. Dafür zuständige Expertinnen und Experten beurteilen die Daten fortlaufend.
Ein Statiker analysiert die Situation und definiert die optimalen Positionen für die Sensoren. Auf Basis seiner statischen Analysen werden zwei SuessCo 3D-Sensoren im Treppenhaus montiert. Diese überwachen mikrometergenau die Bewegungen der Wände, sowie die Entwicklung der Risse. Zudem werden drei 6D-Sensoren im Boden der Zwischenstöcke und im Dachgeschoss angebracht.
Die Sensoren liefern kontinuierlich Daten, die im SuessCo Datahub gespeichert und grafisch aufbereitet werden. Der Statiker hat direkten Zugriff auf diese Daten und kann somit in Echtzeit Auswertungen durchführen. So erkennt er Veränderungen der Bauwerksstabilität sofort und reagiert gezielt darauf.
Das rund um die Uhr verfügbare Monitoring erhöht das Sicherheitsgefühl der Bewohner:innen. Es stellt sicher, dass potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt werden. Gleichzeitig unterstützt die Lösung den Eigentümer bei der Bewältigung der Schäden, sowie bei der rechtlichen Durchsetzung seiner Ansprüche.
Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie digitale Monitoring Projekte helfen, die Sicherheit und Stabilität von Bauwerken zu gewährleisten.
Im Beratungsgespräch klären wir, welche Sensoren zu Ihrem Projekt passen und wie schnell die Installation möglich ist. Ohne Verpflichtung, ohne Vorbereitung.